Unsere Grundhaltungen:

Akzeptierende Haltung:
Die verschiedenartigen Lebensweisen der Jugendlichen werden akzeptiert, es erfolgt eine respektvolle Auseinandersetzung damit.

Ganzheitliche Sichtweise:
Mobile Jugendarbeit ist sozialraum-, bedürfnis- und zielgruppenorientiert und hat damit eine ganzheitliche subjektorientierte Ausrichtung. Die AdressatInnen und ihre Situation werden im Zusammenhang mit ihren Bedürfnissen, sozialen Bezügen, Beziehungen, Verhaltensäußerungen, Interessen, Wünschen, Konstruktionen und Einstellungsmustern gesehen.

Diversität:
Die Anerkennung von Verschiedenheit und interkultureller Dynamik in der alltäglichen Lebensgestaltung der Jugendlichen ist eine Grundhaltung der mobilen Jugendarbeit.
Die Differenzlinien beziehen sich dabei auf verschiedene Kategorien wie Geschlechterzugehörigkeit, Alter, ökonomische Lage oder jugendkulturelle Zugehörigkeit.

Geschlechtersensible Grundhaltung:
Handlungen von Jugendlichen werden immer im Zusammenhang mit ihren geschlechterspezifischen Alltagsrealitäten gesehen. Die Jugendlichen werden bei der Aneignung von selbstbestimmten und reflektierten Verhaltensformen angeregt und begleitet. Ziel einer geschlechterbezogenen Orientierung ist die Unterstützung bei einer reflektierten Ausbildung ihrer Geschlechterrollen, sowie der Abbau beiderseitiger geschlechterspezifischer Benachteiligungen und rollenbezogener Vorurteile.

Partizipation:
Mobile Jugendarbeit funktioniert nur gemeinsam mit den Jugendlichen. Ziel ist es, die Jugendlichen so stark wie möglich in Entscheidungsfindungsprozesse mit einzubeziehen um ihre Eigenverantwortung zu stärken.