Einrichtung - Back Bone 20

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  Einrichtung  

Von der Fleischerei ins Röntgenzentrum – Back Bone zieht weiter


Viele Routineabläufe im Arbeitsalltag waren in diesem Jahr einem stetigen Wandel und einer Neu-Evaluierung der aktuellen Situation unterworfen. Jedoch gab es eine Konstante, die uns seit Beginn des Jahres begleitete: Eine Baustelle! Nein, nicht der Umgang mit unsichtbaren Dingen ist gemeint, sondern die Baustelle, die zukünftig Back Bones neues Zuhause darstellen wird.

Back Bone wird im Jahr 2021 von seinem jetzigen Plätzchen am äußeren Zipfel des Bezirks in eine zentralere Lage übersiedeln.

Bürokratische Notwendigkeiten haben just an jenem Zeitpunkt einen Höhepunkt hinter sich gelassen, als auch eine andere Herausforderung ihre erste Welle brach und es uns so  im Mai erstmals möglich war selbst Hand an der Baustelle anzulegen. Vom daheim Verweilen aufgesparte Energie konnte sich zu Beginn beim Herausreißen des vorhanden Linoleumbodens entladen.

Ziel war es, möglichst vielen Jugendlichen die Chance zu geben bei der Arbeit mitzuhelfen, um ihnen die Möglichkeit der Mitgestaltung zu geben und um eine möglichst gute Bindung an die neue Einrichtung zu entwickeln. Letztlich waren es 36 Jugendliche, die über die gesamte Dauer, unter der professionellen Anleitung der Arbeiter_innen von Fix&Fertig (sozialökonomischer Betrieb der Suchthilfe Wien) mitgearbeitet haben. Vor allem in der Anfangszeit, in der es darum ging die Reste des ehemaligen Tuberkulosefürsorgestelle zu entfernen und eher grobmotorische Arbeiten, wie das Umlegen von Mauern und Abschaben von Wänden zu tätigen waren, waren die vielen helfenden Hände ein Garant für das zügige Vorankommen.  Je näher die Grundsanierung ihrem Abschluss kam, desto mehr waren die professionellen Arbeiter_innen von Fix und Fertig gefragt. Detailverliebtheit zeigte sich da nicht nur im Aufstellen einer Retro-Ziegelmauer sondern auch im minutiösen streichen der alten Türen und Fenster.

Wir schreiben Dezember 2020: Das unsichtbare Ding ist noch vorhanden. Die Baustelle gewissermaßen auch, muss das kernsanierte Schmuckstück doch noch eingerichtet werden. Wenn der Umzug letztlich im Frühjahr 2021 abgeschlossen sein wird, werden es von der ersten Besichtigung gut achtzehn Monate gewesen sein bis Jugendliche ihre Freizeit wieder darin verbringen können und wir unsere alltägliche Arbeit aufnehmen können. Geduld zu haben zahlt sich aus! Was sind schon 18 Monate in Zeiten dieser derzeitigen besonderen Herausforderungen!

Großen Dank an Alle die mitgeholfen haben:
Abdul, Ahmet, Alex, Alex, Ashab, Azamat, Benny, Bianca, Cennet, David, Emir Erick, Hamudi, Hamzat, Hashem, Hena, Irina, Ishrat, Jansen, Leonit, Marko, Marian, Marius, Medina, Melissa, Mira, Moritz, Mostafa, Nasrula, Nora, Omar, Pavana, Sadia, Sadik, Safar, Soros!

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